Graubünden Books an der Frankfurter Buchmesse

 

Prominenter Besuch am Stand von Graubünden Books an der Frankfurter Buchmesse am 10. Oktober 2013: Emil Steinberger, der selbst Verleger und Buchautor ist, mit der Ausgabe «Der kleine Prinz» in Rumantsch Grischun «Il Pitschen Prinzi» (2005) von Antoine de Saint-Exupéry. Mit über 30 Büchern war der Verlegerverein Bücher aus Graubünden auch in diesem Jahr an der Frankfurter Buchmesse vertreten. Dabei wurden Neuerscheinungen in den drei Kantonssprachen präsentiert, wobei Lehrmittel Graubünden, Chasa Editura Edescha und die Lia Rumantscha mit ihren Publikationen auf reges Interesse stiessen. Aber auch die Neuerscheinungen der Casanova-Verlage Desertina und Bündner Montatsblatt sowie Gammeter, Edescha Art und Montabella wurden beachtet.

 

Artikel in der Südostschweiz

 

 



«Steivan Liun Könz – Geschichtenmaler & Bilderzähler 1940 – 1998» Bündner Buch des Jahres 2012

Bündner Buch des Jahres 2012 ist das im Limmat Verlag, Zürich, erschienene Werk „Steivan Liun Könz – Geschichtenmaler & Bilderzähler 1940 – 1998“ von Kathrin Siegfried. Das Buch – teils zweisprachig und mit vielen Bildern ausgestattet – verknüpft in kluger Weise das Leben und Werk des 1998 verstorbenen Künstlers aus Guarda.

Eine dreiköpfige unabhängige Jury beurteilte im Auftrag des „Verlegervereins Bücher aus Graubünden“ 35 Werke, die im letzten Jahr erschienen sind. Die nominierten Bücher zeichnen sich teils durch hohe Qualität aus, was die Jury bewog, weitere Werke besonders herauszuheben:

Für die gute Gestaltung des in deutsch und romanisch erschienen Buches „muntognas magicas“ der Lia Rumantscha (Südostschweiz Buchverlag) fand die Jury lobende Worte. Das Layout, der Umgang mit der Zweisprachigkeit, die visuelle Vermittlung der Inhalte, Vielseitigkeit und Qualität zeichnen dieses Werk aus, das ein zweisprachiger Streifzug durch das mythische Land der Rätoromanen ist.

Ausserdem finden die drei Werke „Gesundheits-Mythos St. Moritz“ von Heini Hofmann, das Buch „Bahnvisionen im Engadin“ von Jehli/Hofmann/Huber/Gross und aus der Reihe Historischer Städteatlas der Schweiz der Band „Chur“ von Karin Fuchs eine besondere Belobigung, da alle eine „spannende Zeitreise“ vermitteln und einen Blick in die Vergangenheit erlauben, der einmalig ist.

Alle nominierten Bücher werden im Laufe des Jahres in Bündner Bibliotheken im Rahmen einer Wanderausstellung präsentiert, zurzeit in der Aspermontbibliothek Chur.

Steivan Liun Könz – der Siegertitel

Das Bündner Buch des Jahres aus dem Limmat Verlag hebt sich ab von den üblichen Biografien. Auf 268 Seiten gelingt es der Autorin Kathrin Siegfried, ein differenziertes Bild des Engadiner Künstlers zu vermitteln, wobei 200 Abbildungen den Blick in sein Leben und Werk ermöglichen. Steivan Liun Könz, geboren 1940 in Samedan als Sohn des Architekten Iachen Könz und Selina Chönz, der Verfasserin des «Schellenursli», wuchs in Guarda auf. 1962 schloss er die Ausbildung zum Fotografen an der Kunstgewerbeschule Zürich ab. Nach einer längeren Afrikareise verkaufte er 1966 sein Fotoatelier und begann eine freie Tätigkeit als Maler, Zeichner, Radierer und Sgraffitokünstler. 1980 kehrte er von Zürich nach Guarda zurück, wo er 1998 starb. Die Autorin Kathrin Siegfried wurde 1961 in Zürich geboren, studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Zürich. Seit 1990 ist sie freiberuflich in den Bereichen Theater, Ausstellung und Sachbuch tätig.

Die Jury betont in ihrem Bericht besondere die gute Übereinstimmung von Inhalt und Form dieses Werkes. Eine gute Typografie, ein variantenreicher Layoutraster sowie Druck und Bildbearbeitung zeugen von einer überdurchschnittlichen Qualität bei der Herstellung. Inhaltlich erlaube das Werk eine „fantastische Annäherung an die Person Steivan Liun Könz, mit Stil und Einfühlungsvermögen“, hält die Jury fest.

Plan Wanderausstellung 2012

 



«Leben in Graubünden» ist Bündner Buch des Jahres 2011

Bündner Buch des Jahres 2011 ist das im Verlag "Lehrmittel Graubünden" erschienene zweibändige Heimatkundelehrmittel "Leben in Graubünden" von Domenic Melcher und weiteren Autoren. Es wird in Deutsch, Romanisch und Italienisch angeboten und setzt sich mit Geografie und Geschichte des Kantons Graubünden sowie mit lebenskundlichen Themen auseinander.
Den 2. Platz belegt ebenfalls ein Buch des Lehrmittelverlages, "Scuverta", ein Sprachlehrwerk in Rumantsch Grischun. Auf dem 3. Platz landet "Arbeiter am Bernina" von Andrea Tognina und Ruedi Bruderer, erschienen im Verlag Desertina und herausgegeben von der Società Storica Val Poschiavo.

31 Bücher, die im Jahre 2010 in einem Bündner Verlag erschienen sind oder Themen aus Graubünden zum Inhalt haben, standen zu Wahl. Ermittelt wird das Bündner Buch des Jahres durch eine Publikumswahl. Alle Bücher sind nun während des Jahres an einer Wanderausstellung in den Bündner Bibliotheken im ganzen Kanton zu sehen, bis 8. Juli 2011 in Davos und anschliessend in St. Moritz, Ilanz und Chur.

"Leben in Graubünden", Das Heimatkundelehrmittel "Leben in Graubünden" besteht aus zwei Bänden. Es wird in Deutsch, Romanisch und Italienisch angeboten und setzt sich mit Geografie und Geschichte des Kantons Graubünden sowie mit lebenskundlichen Themen auseinander. In erster Linie bietet es für Schülerinnen und Schüler der 4. - 6. Klasse modern aufbereiteten Lern- und Lesestoff. Gleichzeitig begeistert das Lehrmittel auch nicht mehr schulpflichtige Graubünden-Liebhaber.

"Scuverta" ist das erste Sprachlehrwerk für die 4. Klasse in Rumantsch Grischun. In fünf Kapiteln setzen sich die Schülerinnen und Schüler lustvoll mit der Sprache, aber auch mit sich selber und ihrem Umfeld auseinander. Die Lerninhalte werden auf vielfältige Art und Weise wiedergegeben und greifen Situationen auf, in denen sich die Schüler bewegen und zu Hause fühlen. Ausserdem wird in jedem Kapitel ein kulturelles Fenster geöffnet, welches den Blick auf regionale Eigenheiten lenkt und zentrale historische Aspekte einzubeziehen weiss. Auf die Kapitel zugeschnittenen Lernkontrollen ermöglichen es dem Lernenden zudem, sowohl Inhaltliches wie auch Grammatikalisches einzuordnen und für sich zu überprüfen. Das Buch wurde liebevoll illustriert und präsentiert sich in modernem Design.

"Arbeiter am Bernina". Am Berninabahnbau haben einige tausend Arbeiter mitgewirkt. Die Società Storica Val Poschiavo erzählt ihre Geschichte. "Ein Meisterwerk der Technik in einer spektakulären Landschaft", mit diesen Worten wird die Berninabahn oft beschrieben. Die sozialen Aspekte des Bahnprojekts sind hingegen im Dunkeln geblieben. Die Mühen von tausenden von Arbeitern, fast alle Italiener, gerieten schnell in Vergessenheit. Um die Forschungslücke zu schliessen, hat die Società Storica Val Poschiavo zahlreiche Archive und die Lokalzeitungen durchforstet. Das Buch rekonstruiert Anzahl und Herkunft der Arbeiter und beschreibt ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie ihre Beziehung zur lokalen Bevölkerung. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Risiken der Arbeit im Hochgebirge gerichtet. Zum ersten Mal werden detailliert die Umstände der Unfälle erklärt, bei denen sechs Arbeiter ihr Leben liessen. Zahlreiche Fotos illustrieren das Buch, das in Deutsch und Italienisch erscheint und den bisher unbekannten Blick auf das Alltagsleben auf einer Grossbaustelle zu Beginn des 20. Jahrhunderts freigibt. Die Televisiun Rumantscha widmete diesem Jubiläum einen 25minütigen Film zur Winterarbeit. Der Film wird dem Buch DVD beigelegt. Das Buch "Arbeiter am Bernina" ist im Desertina Verlag Chur herausgekommen und kostet inkl. dem Film auf DVD Fr. 35.-.

 


Bündner Verleger an der BuchBasel

Anita Decurtins (Chasa Editura Rumantscha) am Stand des Verlegervereins Graubünden

Vom Freitag, bis Sonntag, 12. bis 14. November, waren auch die Bündner Buchverlage an der BuchBasel mit einem breiten Angebot vertreten. Die Verlage Desertina, Chasa Editura Rumantscha, Lia Rumantscha, Montabella, Tardis, EdeschaArt und Lehrmittel Graubünden präsentierten deutsch-, italienisch- und romanischsprachige Bücher. An der Schweizer Buchmesse präsentierten sich über 200 Verlage und Institutionen. Die BuchBasel 2010 kommt beim Publikum sehr gut an. Bereits am ersten Messetag wurden 4'215 Tickets ausgestellt und 5'368 Eintritte (inkl. Künstler/innen, Personal und Wiedereintritte) registriert. Am zweiten Messetag besuchten 5'812 Personen die BuchBasel, insgesamt wurden am Samstag 7'804 Eintritte (inkl. Künstler/innen, Personal und Wiedereintritte) erfasst.

 


«Alerts» ist Bündner Buch des Jahres 2010

Bündner Buch des Jahres 2010 ist das im Verlag "Lehrmittel Graubünden" erschienene Buch "Alerts", ein Sprachlehrwerk für die 3. Klasse in Rumantsch Grischun. Den 2. Platz belegt der vom AS Verlag herausgegebene Text- und Bildband "Bernina Express" und auf dem 3. Platz landet "Himmelsleiter und Felsentherme", erschienen im Rotpunktverlag.

26 Bücher, die im Jahre 2009 in einem Bündner Verlag erschienen sind oder Themen aus Graubünden zum Inhalt haben, standen zu Wahl. Ermittelt wird das Bündner Buch des Jahres durch eine Publikumswahl. Alle Bücher sind nun während eines Jahres an einer Wanderausstellung im ganzen Kanton zu sehen. Die Ehrung erfolgte im Rahmen einer Vernissage des Verlegervereins Bücher aus Graubünden am Montag, 17. Mai 2010, in Chur.

"Alerts", das Buch des Jahres 2010, ist ein beispielhaftes Sprachlehrwerk für die 3. Primarklasse. Es ist bereits das dritte Buch, das in der Reihe der Lehrmittel zur Einführung der romanischen Schriftsprache "Rumantsch Grischun" erschienen ist. Zusammen mit "Passins" (Kleine Schritte) für die 1. Klasse und "Puntinas" (Kleine Brücken) für die 2. Klasse stehen nun die drei Grundwerke für den Unterricht bereit. Beispielhaft sind diese Lehrbücher auch deswegen, weil sie mit verschiedenen Materialien wie Lehrblättern und CD eine umfassende Sprachvermittlung ermöglichen. Erwerben kann diese Bücher jedermann und es wäre wünschenswert, wenn man sich damit etwas näher auseinandersetzt. Die Diskussionen um das Rumantsch Grischun gehen weiter, mit der Herausgabe der Lehrmittel beweist der Kanton, dass es ihm tatsächlich ernst ist mit der Einführung im Schulbetrieb.

Im AS Verlag ist das zweisprachige Werk "Bernina Express" zum 100-Jahr-Jubiläum der Eisenbahnlinie von St. Moritz nach Tirano erschienen. Im Wettbewerb landet es auf dem 2. Platz. In grosszügig gestalteten historischen Text- und Bildbeiträgen macht uns der Bahnhistoriker Gion Caprez mit der reichhaltigen Thematik des Bahnbaus in den Alpen bekannt. Die Einleitungstexte zur Albula- und Berninabahn, verfasst vom renommierten Publizisten Iso Camartin, schildern die Reiseeindrücke im kulturgeschichtlichen Rahmen.

"Himmelsleiter und Felsentherme" aus dem Rotpunktverlag ist ein umfassender Begleiter für alle Architekturinteressierten. Es trägt denn auch den Untertitel "Architekturwandern in Graubünden". Die Autoren Köbi Gantenbein und Marco Guetg und Ralph Feiner als Herausgeber sind nicht nur Gewähr für eine eindrückliche Auswahl, ihnen gelingt es, auch dem Laien eine bemerkenswerte, zeitgenössische Architektur näher zu bringen. Das Buch vermittelt "Besichtigungswanderungen" durch die architektonisch reich bestückten Bündner Talschaften und zeigt Bauten, die in den letzten 25 Jahren entstanden sind.

Plan Wanderausstellung 2010

 


«Das Mobiliar im Engadiner Haus/La mobilia nella casa engadinese»
ist Bündner Buch 2009

mobiliar

Cover Das Mobiliar (4.1 MB)

Cover Puntinas (5.5 MB)

Cover Greina (2.9 MB)

Bündner Buch des Jahres 2009 ist das im Verlag Ettlin & Suter-Faustinelli erschienene Buch „Das Mobiliar im Engadiner Haus/La mobilia nella casa engadinese“. Den 2. Platz belegt „Puntinas“ von Rico Cathomas, herausgegeben vom Lehrmittel Graubünden und auf dem 3. Platz landet der Bildband „Greina“, den verschiedene Autoren und Fotografen im Verlag Desertina herausgegeben haben. 28 Bücher, die im Jahre 2008 in einem Bündner Verlag erschienen sind oder Themen aus Graubünden zum Inhalt haben, standen zu Wahl. Alle Bücher sind nun während eines Jahres an einer Wanderausstellung im ganzen Kanton zu sehen. Die Ehrung erfolgte im Rahmen einer Vernissage des Verlegervereins Bücher aus Graubünden am Montag, 11. Mai 2009, in Chur.
Das Mobiliar im Engadiner Haus/La mobilia nella casa engadinese ist Buch des Jahres 2009, Der grossformatige Bildband vermittelt einen Überblick über die in Jahrhunderten gewachsene Wohnkultur im Engadin mit vielen Abbildungen von Häusern und Mobiliar. Es handelt sich dabei nicht um ein wissenschaftliches Werk, wie die Herausgeber im Vorwort festhalten, vielmehr ist es das Ergebnis jahrelanger Restaurierungsarbeiten zahlreicher Objekte, die heute Sammlerwert haben. „Ohne Achtung und Liebe zu diesen Kulturgütern wäre diese Arbeit nicht möglich“, sagen die Autoren. Und beim Betrachten dieses Bildbandes spürt man diese Grundhaltung und den engen Bezug zu den Gegenständen. Aus praktischen Überlegungen entstanden sind viele Möbel und Gerätschaften, die heute eine kulturgeschichtliche Bedeutung haben.
Das Buch ist zweisprachig – Deutsch und Italienisch - aufgebaut. Die Fotos, Darstellungen und der Inhalt vermitteln dem Leser einen Einblick und wecken das Verständnis für volkskundliche Belange. Urs Ettlin und Wilma Suter-Faustinelli haben ein gelungenes Werk hervorgebracht.

Puntinas, das zweitplatzierte Werk, hat Rico Cathomas für Lehrmittel Graubünden verfasst. Es ist das erste Sprachlehrwerk für die 2. Klasse in Rumantsch Grischun. In fünf Kapiteln setzen sich die Schülerinnen und Schüler lustvoll mit dem Alphabet, dem Umgang mit den Wortarten, aber auch mit sich selber und ihrer Umwelt auseinander.

Der Band Greina aus dem Verlag Desertina landete auf auf dem dritten Rang. Der grosszügige Bildband mit Fotos von Roberto Buzzini, Giosanna Crivelli, Roberto Grizzi, Tamara Lanfranconi, Sergio Luban, Marco Volken und einem Text von Leo Tuor widmet sich der weitläufigen Hochebene zwischen dem Tessin und Graubünden – einer der faszinierendsten Landschaften des Alpenraums.


«Die Vögel Graubündens» - Bündner Buch des Jahres 2008

Bündner Buch des Jahres 2008 ist das von der Ornithologischen Arbeitsgruppe Graubünden (OAG) herausgegebene Werk „Die Vögel Graubündens“ von Christoph Meier-Zwicky und Hans Schmid, erschienen im Verlagt Desertina. Auf dem 2. Platz liegt  die spannende Lektüre von Marco Frigg „Regina Zimet – Die Anne Frank des Veltlins“, ein eindrücklicher Bericht über das Leiden während des Zweiten Weltkrieges. Auf Platz 3 das Buch von Giancarlo Conrad u.a. “Passins“, der erste Lese- und Schreibelehrgang in Rumantsch Grischun, herausgegeben vom Lehrmittelverlag des Kantons Graubünden.
Zur Auswahl standen 32 Neuerscheinungen der letzten Jahres, die vom Publikum an der Ausstellung in der Kantonsbibliothek Graubünden und an einer öffentlichen Ausschreibung Stimmen erhielten.

Das Siegerbuch „Die Vögel Graubündens“ aus dem Verlag Desertina,  entstand aus der Zusammenarbeit von Christoph Meier-Zwicky und Hans Schmid von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach. Ein völlig neu gestaltetes und reich bebildertes Werk mit Angaben zu Verbreitung, Zugbewegungen und Schutz aller Vogelarten Graubündens. Auf Karten ist die Streuung der Brutvögel ersichtlich, Diagramme zeigen den Durchzug der Vögel. Es ist ein umfassendes Vogelbuch für Ornithologen, Jäger, Vogelfreunde und alle die ihr Wissen über die Vögel Graubündens vertiefen möchten.

Das Erstlingswerk von Marco Frigg „ Regina Zimet – die Anne Frank des Veltlins“ nimmt die Geschichte der jüdischen Familie Zimet auf. Diese hat von 1943 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Veltlin bei Familie Della Nave Unterschlupf gefunden. 1987 erscheint die Autobiografie von Regina Zimet in Hebräisch, 2000 in Italienisch. Marco Frigg hat die Übersetzung ins Deutsche vorgenommen und mit Nachforschungen und Fotos ergänzt. Entstanden ist eine sehr berührende Geschichte die den Leser in seinen Bann zieht.

Das drittplazierte Buch „Passins“ aus dem Lehrmittel Verlag Graubünden ist das erste Lese- und Schreiblehrbuch überhaupt, das in Rumantsch Grischun gehalten wird. Im durchgehend vierfarbigen Buch werden im vorderen Teil alle Buchstaben eingeführt, anschliessend folgt ein Textteil. Neben Inhalten, die in jedem Erstleselehrgang zu finden sind, bietet die Fibel jedoch auch Texte, die das Bewusstsein der Kinder für ihre rätoromanische Identität wecken und fördern sollen.

Die Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb hat gezeigt, dass die Bündner Literatur beliebter den je ist. Mehr als 1000 Stimmen sind anlässlich der Ausschreibung eingegangen. Das zeigt, dass das Hauptanliegen des „Verlegervereins Bücher aus Graubünden“, die Förderung des Bündner Buches, auf gutem Wege ist. Das Label des Bündner Buches ist bereits ein Markenzeichn geworden, das über die Kantonsgrenze hinaus strahlt.  Heute werden die Bücher aus Graubünden an den grossen Buchmessen in Frankfurt, Leipzig, Genf und Basel ausgestellt.


Dr. Jürg Paul Müller (Mitautor Die Vögel Graubündens), Stefan Bühler (Präsident Verlegerverein Bücher aus Graubünden)

 


Pirmina Nay (Mitwirkende Die Vögel Graubündens), Giancarlo Conrad (Mitautor Passins), Ursina Straub (Stv. für Autor Marco Frigg / Regina Zimet)


«Befestigtes Graubünden» Bündner Buch 2007

Hans Stäbler, Fotograf des Buches "Befestigtes Graubünden", mit Stefan Bühler, Präsident Verlegerverein Bücher aus Graubünden, an der Preisverleihung in der Bibliothek Davos.
Hans Stäbler, Fotograf des Buches
"Befestigtes Graubünden", mit Stefan Bühler, Präsident Verlegerverein Bücher aus Graubünden, an der Preisverleihung in der Bibliothek Davos.

Bündner Buch des Jahres 2007 ist das von Peter Baumgartner herausgegebene Werk "Befestigtes Graubünden" aus dem Verlag Desertina. Auf Platz 2 kommt "Castasegna - ein Grenzdorf", von Mengia Spreiter aus dem Verlag Montabella, St. Moritz, und auf dem 3. Platz liegt das Buch "Biologia" von Hansruedi Wildermuth, das der Lehrmittelverlag des Kantons Graubünden auf Rumantsch Grischun herausgegeben hat.

Das Ergebnis der Wahl zum Bündner Buch des Jahres gab der Präsident des Verlegervereins "Bücher aus Graubünden", Stefan Bühler, anlässlich der Eröffnung einer Wanderausstellung in der Bibliothek Davos bekannt. 41 Bücher standen dieses Jahr zu Auswahl und erstmals nach 11 Jahren konnte man die Wahl nicht nur an der Ausstellung in der Kantonsbibliothek Graubünden vornehmen, die Abstimmung lief gleichzeitig auch über Internet unter www.buendnerbuch.ch. Nach Chur ist Davos nun der erste Ort für die Wanderausstellung, die anschliessend in Domat/Ems, Ilanz, St. Moritz, Landquart und noch einmal in Chur zu sehen sein wird.

Das Sieger-Buch "Befestigtes Graubünden" ist ein umfassendes Werk über die Entwicklung der Befestigungen in Graubünden, Artillerie- und Festungswerke und ihr Schicksal nach dem Ende des kalten Krieges. Das Buch - herausgegeben von Peter Baumgartner im Verlag Desertina - enthält zahlreiche ganzseitige farbige Bilder von den verschiedenen Sperren und Anlagen aus dem Kanton Graubünden. Fotograf von Hans Stäbler konnte in Davos die verdiente Ehrung des Verlegervereins entgegennehmen.

Auch das Buch "Castasegna" ist ein Text- und Bildband, das der Verlag Montabella zweisprachig deutsch und italienisch mit 134 Abbildungen herausgegeben hat. Autorin Mengia Spreiter hat viel aus Vergangenheit und Gegenwart zu berichten über das kleine Bergeller Grenzdorf. Wenige Sachbücher gibt es in romanischer Sprache.

Das vom Lehrmittelverlag des Kantons Graubünden auf Rumantsch Grischun übersetzte und neu herausgegebene Werk "Biologia" umfasst 224 Seiten, die Projektleitung lag bei Corsin Caduff, Autor ist Prof. Hansruedi Wildermuth.

Die Förderung der Bündner Buches ist das Hauptziel des "Verlegervereins Bücher aus Graubünden". Auch dieser muss neue Wege beschreiten, um eine zeitgemässe Promotion zu ermöglichen. Das Label des Bündner Buches ist bereits ein Markenzeichen geworden, das über die Kantonsgrenze hinaus strahlt. Heute werden die Bücher aus Graubünden an den grossen Buchmessen in Frankfurt, Leipzig, Genf und Basel ausgestellt. Dazu wird jedes Jahr ein gemeinsamer Katalog der 19 Bündner Buchverlage herausgegeben.